Bild: Katharina Matzkeit

Nachdem sie mit Toy Story 1995 ihr Langfilmdebüt gaben, galten die Burbanker Pixar-Studios als ein merkwüdiger Sonderfall in Hollywood. Sie produzierten Filme, die, unter dem Deckmäntelchen der Animation, nicht nur für klingelnde Kassen sorgten, sondern auch noch bei Kritikern regelmäßig Bestnoten absahnten. Die letzten beiden Outputs des mittlerweile gänzlich zum Disney-Konzern gehörenden Studios, Cars 2 und Merida, konnten die Kritiker zwar nicht mehr ganz so hinreißen wie etwa Oben, der 2009 die Filmfestspiele von Cannes eröffnete. Die ausgefeilten Welten, die Pixar immer noch regelmäßig erschafft, begeistern aber nach wie vor.

Um diese Welten, und vor allem: um ihre analoge Ursprünge, dreht sich alles in der seit Juli in der Bonner Bundeskunsthalle gastierenden Ausstellung „Pixar: 25 Years of Animation“. Das Grußwort von Pixar-Boss John Lasseter erklärt gleich zu Anfang: Hier sollen die handgemachten künstlerischen Arbeiten und Prozesse sichtbar gemacht werden, die den vom Computer gerenderten Schauspielen vorausgehen, für die Pixar so berühmt ist.

Weiterlesn in epd Film 9/2012

Drei Wochen nachdem das RePotter-Projekt in diesem Blog gestartet ist, ist Harry, nur wenige Tage vor dem Start des achten und letzten Teils der Filmserie, überall. Von beinahe jeder Illustrierten blickt einem seit vergangener Woche das Gesicht einer der Hauptdarsteller der Reihe entgegen.

Und obwohl mein Urlaub in Amsterdam die Fortsetzung der Podcast-Serie leider verzögert hat, so lieferte er doch eine interessante Fußnote dazu, denn auf dem Rembrandtplein mitten in Amsterdams Innenstadt hat Warner Bros. dieser Tage eine Harry-Potter-Ausstellung platziert. Sie verfolgt in ihrer Konzeption weiter jene Agenda, die ich auch im Podcast hinterfrage: Sind die Harry Potter-Filme wirklich das Filmevent einer Generation?

Frei aus dem Niederländischen übersetzt heißt es auf den Stelen:

Das Ende naht. Die Entknotung findet am 13. Juli statt. Die Premiere des letzten Abenteuers der Harry Potter-Filmreihe: Harry Potter and the Deathly Hallows – Part 2 wird von einer Generation von Fans als das Ende eines Zeitalters gesehen werden.

Anlässlich des allerletzten Films hat Warner Bros. Pictures eine Ausstellung eingerichtet. Eine einzigartige fotografische Reise hinter die Kulissen von allen acht Harry Potter-Filmen, die ein weltweites Publikum erreicht haben und zum erfolgreichsten Film-Franchise aller Zeiten ausgewachsen sind.

Von 2000 bis 2010 wurden die Leavesden Studios in Hertforshire in England zur Heimat einer besonders talentierten Gemeinsachaft von Filmemachern und Produzenten unter der Leitung von Produzent David Heyman. Ein Cast von britischen Schauspiellegenden wurde ergänzt durch drei junge Stars: Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson, die wortwörtlich vor unseren Augen aufwuchsen.

Willkommen bei dieser Ausstellung mit einzigartigen Bildern aus den Filmen und einem Blick hinter die Kulissen darüber, wie die magischen Abenteuer aus der geliebten Harry Potter-Buchserie von J. K. Rowling filmisch zum Leben erweckt wurden.

„Einzigartige Bilder“ heißt in diesem Fall übrigens „altbekannte Production Stills“ – wenn es auch tatsächlich noch einmal einen besonderen Eindruck erweckt, alle Filme so nebeneinander zu sehen. Besonders drollig fand ich auch die Platzierung rund um die Statue eines der größten Maler aller Zeiten, der mit unlesbarem Blick auf seine späten bildlichen Epigonen herabzuschauen scheint.

Hier sind ein paar Schnappschüsse der Ausstellung:

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